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Mrz 17, 2013
Wolfgang Günther

Die Wiener Schule

Arnold Schönberg by Man Ray [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Die Wiener Schule bezeichnet einen Komponistenkreis in Wien Anfang des 20.Jahrhunderts. Als Hauptvertreter wird Arnold Schönberg, der Entdecker der Zwölftontechnik, benannt, aber auch seine beiden Schüler Alban Berg und Anton Webern, darüber hinaus auch Hanns Eisler,  Komponist der Nationalhymne der DDR, und Theodor W. Adorno, hauptsächlich bekannt als Philosoph.

Die Wiener Schule zeichnet sich hauptsächlich durch Atonalität aus, zumindest für mich. Diese Dissonanzen empfinde ich nicht als schön, aber den revolutionären Charakter der Zwölftonmusik kann auch ich nicht leugnen.

Was die Zwölftonmusik von der zuvor festgelegten Notenfolge unterschied, war hauptsächlich die Annahme, dass alle Halbtonschritte ohn e Vorzeichen verwendet werden, also nicht dem Ton zuvor oder danach angepasst. Dadurch kommt es zu dem kakophonen Klang der Zwölftonmusik.

Im Gegensatz zu Schönberg, finde ich einige Kompositionen Alban Bergs noch annehmbar, so zum Beispiel sein letztes Werk, das Violinkonzert “Dem Andenken eines Engels”, welches der verstorbenen Manon Gropius, Tochter des Architekten Walter Gropius, gewidmet war.

Wie man in diesem ersten Satz hören kann, ist es relativ tonal für ein Stück der Zwölftonmusik, weswegen ich es wohl nicht ganz so schlecht finde. Aber ich denke, auch die Dinge, die man selber nciht unbedingt mag, müssen einmal besprochen werden.