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Mrz 11, 2013
Wolfgang Günther

Der Frühling naht…

Was liegt also ferner, als sich heute dem Frühling ais Antonia Vivaldis “Die vier Jahreszeiten” zu widmen. Für alle jene, die es noch nicht kennen, stelle ich hier ein Video zur Verfügung.

Vivaldis Vier Jahreszeiten sind ja vielen Menschen zumindest vom Hörensagen bekannt. Bereits 1725 veröffentlicht, erfreut sich das Stück, seitdem großer Beliebtheit. Das Leitmotiv aus dem Frühling ist dabei den meisten Menschen gängig, denn es wirdoftmals in Filmen und Serien gespielt.

Der Frühling (im italienischen Original La Primavera) besteht aus drei Sätzen:

1. Allegro c E-Dur

2. Largo e pianissimo sempre 2/4 cis-Moll

3. Allegro 12/8 E-Dur

Vor allem die Violinen spielen eine prominente Rolle in diesem Stück, vor allem in den beiden ersten Sätzen, in denen der erste Satz die lebhafte Seite des Violinenspiels hervorhebt, der ruhigere zweite Satz hingegen die Violinen Vogelstimmen imitieren lässt, die sich im ersten Satz nicht finden. Der zweite Satz ist eine Hommage an die Schäferdichtung, welche im Barock ihre Hoch-Zeit hatte. Im dritten Satz greift Vivaldi zu eher ungewöhnlichen Dudelsackeffekten, die gebraucht werden, um einen ländlichen Tanz darzustellen.

Für mehr Informationen bietet sich die Seite myclassicworld.com an, die über viele Stücke in Tiefe berichtet, während ich nur mal einen schnellen Überblick geben möchte.